Übertrieben? Foto Soziale Medien

Silverager

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Liebe Hermanita,

ich war noch nie in deinem Strang und bin auch nur kurz hier. Was mir so in den Sinn kommt, für dich war evtl die "Jagd" das prickelnde. Bekomme ich ihn, für wen wird er sich entscheiden. Jetzt ist er bei dir und er ist ein ganz normaler Mann, der keine Herausforderung mehr darstellt.

Ich mag völlig falsch liegen, aber das war so mein erster Gedanke. Vielleicht hast du dir ein Bild von ihm erschaffen, das er nie war.

Ansprechen würde ich es nicht, eher in mich gehen, was der Grund für meine Desillusionierung ist.

Nur meine Meinung, bin gespannt, wie es weitergeht
Silver
 
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beyond

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Es ist eher so, dass ich diese Aufmerksamkeit nicht mehr genieße und es faktisch eine Beziehung ist. Er ist mir in dem Sinne immer hinterhergelaufen und hat um mich gekämpft. Ob es für mich jetzt zu langweilig wird?
Liebe Hermanita

Mich erinnert das an eine neue Tasche oder Schuhe. Man will die unbedingt, weil man sie wo gesehen hat.
Wenn Sie irgendwie schwer zu bekommen sind, will man sie noch mehr.
Dann....endlich hat man sie.....ist ein paar Tage stolz und glücklich......bis die normal werden und man sie nicht mehr schätzt.

Ich denke, dass deine Gefühle total menschlich sind. (Im Buddhismus wird das Anhaftung genannt).
Allerdings solltest du deine Gefühle hinterfragen und nicht aus solchen Momentaufnahmen dein Leben ändern.
Du müsstest dich mit deinen Themen befassen. Bzw. Mit dem menschlichen Bewusstsein insgesamt, damit du deinen Partner als Mensch wertschätzt. Und nicht als "Sache", die du unbedingt haben wolltest und jetzt ist der Reiz vorbei.

Schau nach, was du an ihm wirklich magst. Willst du die nächste Zeit mit diesem Menschen verbringen? Jemand anderer wird dir nur wieder deine eigenen Muster aufzeigen.
Das eigene Glück hängt niemals an der anderen Person.

LG b
 

Admina Hira Eth

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Fakt ist, dass ich sehr ungeduldig bin und quasi darauf warte, bis er auszieht und wir uns was aufbauen können. Denn es schmerzt, dass ich ihn nicht jederzeit bei mir haben kann und ihn natürlich nicht immer telefonisch erreichen kann, wenn mal was ist
Das ist aus deinem Eingangspost. Ich könnte mir vorstellen, dass diese unsichere Situation deine Gefühle gepusht und dem Ganzen eine tragische Komponente gegeben, sie dich in der Spannung gehalten und der Emotion eine gewisse sehnende Tiefe gegeben hat. Das ist nun vorbei: der Druck, die Anspannung sind weg, du hast plötzlich Sicherheit und Kontrolle über die Situation; Raum für Drama ist nicht mehr, ihr geratet in ruhige Fahrwasser und in die Vorhersehbarkeit ("September").
Im ersten Moment kann dieser Entfall der Spannung, die Erlösung sozusagen, sich wie Langeweile anfühlen; die Emotionslinie ist sehr viel flacher, konstanter, weil es keine Ausreißer mehr nach unten gibt und 'oben' grundsätzlich vorher schon da war, sich diesbezüglich also nix geändert hat.

Gib dem erstmal Zeit und beobachte. Vielleicht pendelt es sich ein und du merkst in dieser Beruhigung und Konstanz der Emotionslinie wieder die wesentlichen undramatischeren, kleineren Ausreißer nach oben (Freude, Liebe, Verbundenheitsgefühl) und gewöhnst dich an die Sicherheit (eher: den Entfall der Unsicherheit) und plötzliche Kontrolle.
Pendelt es sich nicht ein, schaust du weiter.

Versuch bis dahin, es zu nehmen, wie es ist, dich in die Situation fallen und auf sie einzulassen und zu genießen.
 
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hermanita

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Liebe Hermanita,

ich war noch nie in deinem Strang und bin auch nur kurz hier. Was mir so in den Sinn kommt, für dich war evtl die "Jagd" das prickelnde. Bekomme ich ihn, für wen wird er sich entscheiden. Jetzt ist er bei dir und er ist ein ganz normaler Mann, der keine Herausforderung mehr darstellt.

Ich mag völlig falsch liegen, aber das war so mein erster Gedanke. Vielleicht hast du dir ein Bild von ihm erschaffen, das er nie war.

Ansprechen würde ich es nicht, eher in mich gehen, was der Grund für meine Desillusionierung ist.

Nur meine Meinung, bin gespannt, wie es weitergeht
Silver
Hallo Silver,

das Outing war so klar. Er hätte sich sowieso von ihr getrennt. Das mit mir hat es wahrscheinlich beschleunigt. Also ob mit oder ohne mich an seiner Seite, hätte es ein Ende genommen. Hat es letztlich ja auch.

Ich spreche es erstmal nicht an. Muss allerdings an meinen Verhalten arbeiten. Denn er kann mich mittlerweile gut lesen. Das macht ihn teilweise nervös.

Bin selber gespannt :) und es wird auch noch weitergehen mit ihr. Die Sachen sind noch da und die Scheidung etc. Also komplett vom Fenster ist sie ja nicht.
Wenn ich den Jagdinstinkt hätte, hätte mich das so gestört.

Ganz viele liebe Grüße
 

hermanita

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Mich erinnert das an eine neue Tasche oder Schuhe. Man will die unbedingt, weil man sie wo gesehen hat.
Wenn Sie irgendwie schwer zu bekommen sind, will man sie noch mehr.
Dann....endlich hat man sie.....ist ein paar Tage stolz und glücklich......bis die normal werden und man sie nicht mehr schätzt.
Hallo Beyond,

ich verstehe mich gerade selber nicht. Hoffe nicht, dass es so ist. Wie eine neue Tasche oder Schuhe. Es meist relativ einfach, sich eine neue Tasche zu kaufen. Kommt natürlich auf die Preiskategorie an :)
Das bei uns hingegen war ein Jahr Drama .. und wofür das ganze? Ich liebe ihn schon. Von den Gefühlen her ist es nicht weniger geworden, es ist nur so als würde etwas fehlen. Und eigentlich müsste ich froh sein, dass diese Last fehlt. So einen richtigen Reiz hatte ich in der Zeit nicht. Ich habe es akzeptiert, aber trotzdem ungeduldig auf ein Resultat gewartet. Seine Wörter allein fand ich schon zum Übelwerden. Mehr Wörter als Taten.

Schau nach, was du an ihm wirklich magst. Willst du die nächste Zeit mit diesem Menschen verbringen? Jemand anderer wird dir nur wieder deine eigenen Muster aufzeigen.
Das eigene Glück hängt niemals an der anderen Person
Ja, das ist der richtige Weg.
Ich schätze mich allerdings so glücklich, dass ich jemanden gefunden habe, der zu mir passt. Das ist selten...

Danke für deine Anregung und das beruhigt mich etwas
Ich denke, dass deine Gefühle total menschlich sind. (Im Buddhismus wird das Anhaftung genannt).
 

hermanita

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Das ist aus deinem Eingangspost. Ich könnte mir vorstellen, dass diese unsichere Situation deine Gefühle gepusht und dem Ganzen eine tragische Komponente gegeben, sie dich in der Spannung gehalten und der Emotion eine gewisse sehnende Tiefe gegeben hat. Das ist nun vorbei: der Druck, die Anspannung sind weg, du hast plötzlich Sicherheit und Kontrolle über die Situation; Raum für Drama ist nicht mehr, ihr geratet in ruhige Fahrwasser und in die Vorhersehbarkeit ("September").
So wird es gewesen sein, aber gleichzeitig muss ich sagen, dass es eher so war, dass ich Druck machen konnte, wenn ich was wollten und ich hatte ihn voll unter Kontrolle. Da hat er alles gemacht, was ich wollte .. sicherlich nicht pädagogisch wertvoll
Wenn ich zu viel in mich hineingefressen habe, habe ich das durchaus mal angewendet. Ausgerastet, ihm das vorgeworfen und dann war er von mir gut zu gängeln. Und die vorhersehbaren Termine haben wir auch schon während der Affäre gehabt. Er hatte meine und die meiner Tochter in seinem Kalender und ist bei allen wichtigen Terminen dabei.

Wenn es jetzt nur die Langeweile und die Normalität ist, dann muss ich dem ganzen wie du sagst mehr Zeit geben und es beobachten.
Erstmal werde ich auch nichts ansprechen, okay...aber er weiß wie ich ticke und spürt wahrscheinlich was. Denn heute haben wir zusammen viel unternommen und er sich so viel Mühe gegeben. bin auch erst vor kurzem wieder nach Hause gekommen und er hat mich während des Fußballspiels (das bedeutet was haha) angerufen und gesagt, dass er direkt morgen zu mir kommen wird, weil ich bei mir sein möchte.
Versuch bis dahin, es zu nehmen, wie es ist, dich in die Situation fallen und auf sie einzulassen und zu genießen.
Yeah! Das werde ich machen. Vielen dank dir :)
 

Admina Hira Eth

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und ich hatte ihn voll unter Kontrolle.
. Und die vorhersehbaren Termine haben wir auch schon während der Affäre gehabt.
Ich meine dennoch, dass das ein Unterschied zum Status quo ist:

du hattest ihn unter Kontrolle, aber die Situation nicht.
Ihr hattet vorhersehbare Termine, das aber in einer noch wabernden, damit eine Unsicherheit vermittelnden Affärensitution.
Das wird sich rein tatsächlich (direkt) für dich gar nicht anders ausnehmen, bestätigst du ja durch deinen Text auch, aber unterbewusst (indirekt) dürfte sich da bei dir gerade einiges abspielen, das du für dich noch nicht so recht umrissen hast.

Ihr hattet vorher eure Freiheit innerhalb eines Käfigs, dessen Tür noch geschlossen war. Und aus dem Käfig heraus wolltest du, dass sich die Tür öffnet. Jetzt ist die Tür plötzlich offen, vielleicht ist sogar der Käfig weg und es fühlt sich erstmal seltsam an: man kann raus aus der Situation oder muss es sogar. Stell dir einen Vogel in der Situation vor, der zunächst auf seiner Stange hockenbleibt und ob der sich bietenden Freiheit, der jetzt real gewordenen Möglichkeiten keinen Flügelschlag macht, sondern sich erschreckt fragt, ob er das jetzt wirklich will.

Das Bild passt nicht so ganz, mir fällt gerade leider kein passenderes ein. Aber im Grunde ist deine bisherige Affärenblase mit den damit verbundenen Einschränkungen geplatzt und zu einem großen Raum voller Optionen geworden.
 

hermanita

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Das Bild passt nicht so ganz, mir fällt gerade leider kein passenderes ein. Aber im Grunde ist deine bisherige Affärenblase mit den damit verbundenen Einschränkungen geplatzt und zu einem großen Raum voller Optionen geworden.
Ich verstehe was du meinst und es ist schon sehr passend: Ein Vogel, der immerzu eingesperrt ist, sehnt sich nach Freiheit, wünscht es sich so sehr und kaum draußen und frei, gefällt es ihm doch nicht, weil es in seiner Vorstellung anders war. Das Gras wirkt auf der anderen Seite immer viel grüner. Die Realität ist manchmal doch anders. So ist es bei mir.
Habe mir noch mehr erhofft - gefühlsmäßig oder dass mich das Ergebnis glücklicher macht.
Ein Erfolgserlebnis ist es doch auch irgendwie. Tut mit mir nichts... Zumindest nicht so positiv wie ich gedacht habe.
Mal abwarten wie es sich entwickelt.

Viele Grüße :herz:
 
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hermanita

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Hallo,

ich habe ein Update.
Die Sache mit der EF zwecks Auszug und Papierkram etc. ist nach wie vor nicht vom Tisch und die haben auch Konflikte deswegen. Das meintet ihr wahrscheinlich auch damit, dass nach der Trennung die EF noch ein großes Thema sein wird.
Ich muss zugeben, dass ich mit ihr reden wollte...teilweise aus Mitleid. So habe ich es zunächst mit unterdrückter Nummer versucht, da hat sie nicht abgehoben und später habe ich mit Nummer angerufen, aber sie hat direkt abgeblockt.
Meinem Freund hat das nicht gefallen. Er konnte es nicht verstehen, dass ich mich da einmischen wollte. Ich weiß selber nicht, was mich da geritten hat. Aus Mitleid? Also schäme irgendwie sogar dafür.
Das war ein Streitthema bei uns. Meine Schuld. Absolut! Kann es mir selber nicht erklären.

Dann ist es so, dass ich die Affärensache über ein Jahr in mir hatte und es bei keinem so richtig ansprechen konnte, außer bei ihm den Frust ablassen und viel Druck machen... Aber sonst habe ich das konkret mit keinem teilen können. Das sitzt mir irgendwie noch in den Knochen. Ich fühle mich nicht gut und ich erwische mich ständig dabei, wie ich zur Familie und zu Freunde sage, dass es EIGENTLICH gut läuft und dass ich EIGENTLICH glücklich mit ihm bin. Ich kann meine Gefühlslage noch immer nicht wirklich einordnen.

Heute kam die Erkenntnis. Ich hatte nämlich eine Routineuntersuchung beim Gynökologen und wurde gefragt, ob ich schwanger sein könnte, weil ich meine Periode in diesen Tagen hätte bekommen müssen. Ich wurde direkt panisch. Das war für mich ein Zeichen... Ich möchte das auf gar keinen Fall. Schon gar nicht in dieser Situation. Nun frage ich mich, ob das an ihm liegt oder allgemein, dass es so früh ist und er mitten in der Scheidung und so weiter.

Sorry, vielleicht ist mein Leid im Vergleich zu anderen unangebracht. Ich würde gerne mit ihm darüber sprechen oder für mich Zeit haben um herausfinden zu können, was ich wirklich möchte. Oft steht mir noch was im Weg...
Ich denke immerzu daran, dass der Weg bis hierher so steinig und lang war und jetzt hat sich das doch nicht gelohnt?
Dann denke ich, dass ich ihm das doch nicht antun kann.
Hinzu kommt, dass er der soziale Vater für meine Tochter ist. Darüber mache ich mir auch Gedanken.
Ich habe manchmal das Gefühl, dass es ihm da nicht anders geht. Er hat mir letztens gesagt, dass er sich in dem Jahr sooo viel Mühe gegeben hat und sein Bestes gegeben habe, aber ich das gar nicht gesehen hätte. Dass er davon müde geworden ist. Ich übrigens auch...kann das nur so sagen, dass ich dieses nervige Jahr immer noch spüre. Das hat mir emotional nicht gut getan.

Vielleicht habt ihr einen Rat...

Viele liebe Grüße
hermanita
 
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Tiny Dancer

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Liebe Hermanita,

ich habe Deine Geschichte still mitgelesen und mag Dir kurz meinen Eindruck dazu sagen.

Beziehungen haben ja unterschiedliche Phasen. Ihr seid jetzt am Phasenübergang - das letzte Jahr war geprägt von Schwierigkeiten, bestimmt auch von viel Leidenschaft und großen Gefühlen, positiven und negativen. Und jetzt kommt der nächste Abschnitt mit ganz veränderten Vorzeichen.
Dein ganzes System ist wahrscheinlich noch im 'Kampfmodus' um ihn, um eine Veränderung der Umstände etc. Und jetzt musst Du Dich bzw. ihr euch dran gewöhnen, dass die Vorzeichen jetzt anders stehen. Und andere Kompetenzen von euch erforderlich sind, nicht mehr der Kampf und der Umgang mit der komplizierten Affärensituation. Ich denke, es ist völlig normal, dass ihr, und vor allem Du da jetzt ziemlich in der Luft hängt.

Dass Du beim Gynäkologen so panisch reagiert hast, würde ich jetzt daher nicht überinterpretieren. Vor allem nicht gleich auf ihn beziehen, so in der Art "es war sicher die falsche Entscheidung mit ihm, denn sonst würde ich mir jetzt sofort und gleich ein Kind mit ihm wünschen!" So ist das aber im Leben nicht.. Das ist vielleicht vergleichbar mit jedem anderen normalen Umstellungsprozess in einer Beziehung. Zum Beispiel wenn das erste Kind geboren wird und plötzlich alles auf dem Kopf steht. Dann ist es auch falsch zu denken, nur weil sich jetzt gerade alles anders anfühlt, als die Jahre zuvor ist die Beziehung schlecht und bewährt sich nicht. Man muss halt unter anderen Vorzeichen wieder in die gemeinsame Melodie kommen, wenn Du verstehst was ich meine. Ja, wie wenn ein Musikstück plötzlich andere Vorzeichen bekommt und man sich neu einspielen muss. Die Musik selbst kann und wird aber danach wieder ganz vollkommen klingen können. Zumindest in den meisten Fällen und wenn man aktiv an der Beziehung "arbeitet". Extrem unromantisch ausgedrückt, ich weiß, aber es ist nunmal wirklich wichtig, nicht immer davon auszugehen, dass eine Beziehung nur dann 'richtig' und gut ist, wenn alles sich von alleine super anfühlt.
Ich will eigentlich nur sagen, gebt euch Zeit, euch mit den neuen Vorzeichen einzuspielen.

Liebe Grüße von
Tiny
 

hermanita

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Hallo Tiny Dancer,

Und andere Kompetenzen von euch erforderlich sind, nicht mehr der Kampf und der Umgang mit der komplizierten Affärensituation. Ich denke, es ist völlig normal, dass ihr, und vor allem Du da jetzt ziemlich in der Luft hängt.
Eine ganz andere Situation, die ich mir die ganze Zeit über gewünscht habe.

Das ist vielleicht vergleichbar mit jedem anderen normalen Umstellungsprozess in einer Beziehung. Zum Beispiel wenn das erste Kind geboren wird und plötzlich alles auf dem Kopf steht. Dann ist es auch falsch zu denken, nur weil sich jetzt gerade alles anders anfühlt, als die Jahre zuvor ist die Beziehung schlecht und bewährt sich nicht. Man muss halt unter anderen Vorzeichen wieder in die gemeinsame Melodie kommen, wenn Du verstehst was ich meine. Ja, wie wenn ein Musikstück plötzlich andere Vorzeichen bekommt und man sich neu einspielen muss. Die Musik selbst kann und wird aber danach wieder ganz vollkommen klingen können. Zumindest in den meisten Fällen und wenn man aktiv an der Beziehung "arbeitet". Extrem unromantisch ausgedrückt, ich weiß, aber es ist nunmal wirklich wichtig, nicht immer davon auszugehen, dass eine Beziehung nur dann 'richtig' und gut ist, wenn alles sich von alleine super anfühlt.
Ich will eigentlich nur sagen, gebt euch Zeit, euch mit den neuen Vorzeichen einzuspielen.

Es ist aber zum ersten Mal die Frage in den Raum geworfen hat: "Wie soll ich dir vertrauen?"
Seit den Anrufen bei der Ex.
Mich hat das wieder so getriggert und ich hatte wieder diese Erinnerungen an die Zeit, dass er sich doch noch um sie kümmert und sie respektvoll behandeln will. Da kam dieser Frust wieder hoch.

Dass Du beim Gynäkologen so panisch reagiert hast, würde ich jetzt daher nicht überinterpretieren. Vor allem nicht gleich auf ihn beziehen, so in der Art "es war sicher die falsche Entscheidung mit ihm, denn sonst würde ich mir jetzt sofort und gleich ein Kind mit ihm wünschen!" So ist das aber im Leben nicht..
Das mit dem Gynäkologen...diese Reaktion hätte man wahrscheinlich bei jedem, wenn man in der Zeit nicht in der Kinderplanung ist. Möchte das nicht fehlinterpretieren.

Ich werde dem Ganzen noch Zeit geben. Jedoch muss ich sagen, dass ich nicht mehr kämpfen kann/möchte. Auf Teufel komm raus möchte ich das auch nicht laufen lassen...

Danke für deine Antwort :)

Viele Grüße
hermanita
 

hermanita

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Hallo,

ich wollte mich aus diesem Forum komplett verabschieden. Doch wollte mich vorerst bei euch bedanken - vor allem bei dir Hira! Es hat letztlich alles gefruchtet :)

In der Beziehung läuft nicht alles optimal. Das liegt allerdings an mir :) Ich berichtete bereits... Seit diese Last weggefallen ist, fehlt mir was.

Alles Liebe für euch und viel Kraft und Glück im Leben! :herz:

Viele Grüße
hermanita
 

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