Beziehungskiller Katze

CrystalSnowWhite

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oder wie ein schwerstpflegebedürftiger Senior, der wegen der Demenz in jeder Nacht zieg mal nach der Nachtschwester klinge
Deshalb die Frage: was wäre wenn deine (potentielle) Partnerin einen solchen Angehörigen hätte? Muss der Angehörige dann zwingend in eine Pflegeeinrichtung?

Auch sowas kann sich Jahre oder gar Jahrzehnte hinziehen. Ich hatte eine Kollegin, die mit 50 bereits an Demenz erkrankt ist und auf die Tochter angewiesen war und diese folglich mit Einschränkungen leben muss.
 

CrystalSnowWhite

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Was mir dazu noch einfällt: meine Schwiegereltern haben zwei Hunde. Einen der Hunde können sie wegen verschiedener gesundheitlicher Gründe nicht mit in den Urlaub nehmen. Eine Pension oder den Hund zu Familie oder Freunden zu geben lehnen sie ab. Daher fahren/fliegen sie immer getrennt in den Urlaub.

Es kann immer Gründe geben, die in der Partnerperson, dem Tier, den Angehörigen usw liegen, die Einschränkungen zur Folge haben.

Warum dein Fokus explizit auf Katzen?
 

Flachkaeferfahrer

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Tiere sind manchmal die "besseren Menschen". Meine Katze hat mich nachts nie geweckt und die ist auch schon über 11 Jahre an meiner Seite.
Wenn du dich von nichts und niemand einschränken lassen willst, dann bleib doch einfach unabhängig und allein?
Also dein Gräuel ggü. der Gattung Katze versteh ich zwar ("mit ans Haus fesseln"), aber seh jetzt das große Problem nicht... einfach niemand mit Katze daten? Du verringerst damit halt vermutlich drastisch deine Auswahl, aber das wirst du ja selbst wissen...
 

sonali

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Ich denke, dieses Problem hat weniger etwas mit den Einschränkungen an sich zu tun, sondern eher damit, ob diese Einschränkungen mit dem eigenen Werte Kontext vereinbar sind.

Wenn ich mit Tieren nicht so viel anfangen kann, dann wird mich so eine Einschränkung eher nerven.
Wenn ich zum Beispiel aber meine Eltern liebe und mir vorstellen könnte, diese selbst zu pflegen dann wird mich diese Einschränkung wahrscheinlich nicht so sehr nerven, wenn meine Partnerin ihre Eltern pflegen muss.
Ich denke, es ist mehr, dass ideologische dahinter was stört.
Wenn es nicht meiner eigenen Ideologie entspricht Tiere zu vermenschlichen, dann lehne ich das auch bei anderen ab.
Ein Beispiel z.b, wenn jemand sehr religiös ist und der andere ist Atheist, wird er eventuell mit den religiösen Einschränkungen des anderen schlecht klarkommen. Was aber eher daran liegt, dass er die Religion/Ideologie nicht teilt.
Hätte diese Person ähnliche Einschränkungen aufgrund eines gesundheitlichen Problems würde der Partner wahrscheinlich eher damit klarkommen und den anderen darin unterstützen.
Viele Grüße Sonali
 

Wally

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Ich denke, dieses Problem hat weniger etwas mit den Einschränkungen an sich zu tun, sondern eher damit, ob diese Einschränkungen mit dem eigenen Werte Kontext vereinbar sind.
Das hast du glaube ich sehr treffend formuliert, das ist nämlich genau der Knackpunkt.

Benji, du hast ja auch selbst geschrieben, dass die Katze an sich nicht das Problem war, sondern der Umgang deiner Ex mit ihr. In der Hinsicht habt ihr dann halt einfach nicht zusammengepasst. Das hat per se ja aber nix mit dem Tier zu tun.

Ich selbst habe zwei Katzen (beide Omis, eine benötigt ca. alle 12 Stunden Tabletten) und ein sehr altes Pferd (bekommt mehrere Male am Tag eingeweichtes Futter). Beides führt dazu, dass mein Mann und ich aktuell nicht länger am Stück zusammen wegfahren können. Wir haben darüber gesprochen und uns darauf geeinigt, bis zum Tod des Pferdes eben viele getrennte Urlaube zu machen und danach dann richtig tolle und lange Reisen zusammen zu unternehmen. Ich freue mich darauf, aber natürlich wünsche ich mir, dass mein Pferd noch lange bei mir ist. Immerhin ist er seit 24 Jahren mein Wegbegleiter. Was ich damit sagen will: Die Entscheidung für ein Tier ist immer mit großer Verantwortung verbunden und mit Einschränkungen, besonders im Alter oder bei Krankheit. Es gibt immer für alles Lösungen, wenn man möchte. Wenn ich allerdings merken würde, dass mein Partner meine Tiere nicht als Teil meines Lebens akzeptiert, dann wäre es bei mir auch ganz schnell vorbei. Aber genau deswegen muss man sich eben einen in der Hinsicht kompatiblen Partner suchen...
 

Benji

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Beides führt dazu, dass mein Mann und ich aktuell nicht länger am Stück zusammen wegfahren können. Wir haben darüber gesprochen und uns darauf geeinigt, bis zum Tod des Pferdes eben viele getrennte Urlaube zu machen und danach dann richtig tolle und lange Reisen zusammen zu unternehmen. Ich freue mich darauf, aber natürlich wünsche ich mir, dass mein Pferd noch lange bei mir ist.
Das kommt mir sehr bekannt vor.

Bei uns war die Abmachung, dass wir diese langen Reisen machen, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus (= volljährig) sind. Dann wurde gegen meinen Willen die Katze angeschafft und in Folge dessen waren dann diese vormals abgesprochenen Reisen mit Verweis auf die Katze vom Tisch. :cry

Wie würde Dein Partner wohl reagieren, wenn er sich schon auf die Reisen freut und Du dann am Ende der Lebenszeit des Pferdes und der beiden Katzen auf einmal mit neuen Tieren gegen seinen Willen um die Ecke kommen würdest und mit Verweis auf diese neuen Tiere die abgesprochenen Reisen noch viel weiter in die ferne Zukunft schiebst?
Ich habe dann das gemacht, was ihr aktuell auch macht. Ich bin alleine gefahren.
 
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Admina Hira Eth

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Was ich gerade nicht mehr ganz verstehe: um was geht es hier in diesem Thread eigentlich? Geht es ernsthaft darum zu überlegen, wie du mit dem Thema beim Dating verfahren sollst? Es war ja deine Frage im Eingangsbeitrag. Du gehst da selbst aber gar nicht mehr drauf ein sondern drehst dich um deine Erfahrungen. Ich gewinne also mehr und mehr den Eindruck, dass es eher darum ging, das loszuwerden, vielleicht ein bisschen zu schimpfen… ist ja auch okay. Da brauchts dann aber keine Beratung. Da du auf das Thema, wie weiter damit umgehen, selbst auch gar nicht eingehst, stelle ich hier mal die Frage, was du dir hier eigentlich wünschst und vorstellst.
Benji, ich lese hier schon eine Weile mit. Du hast bereits Input bekommen, der dazu einlädt, sich inhaltlich mit ihm auseinanderzusetzen, um weiterzukommen. Oder zumindest für sich selbst zu eruieren, wo man eigentlich hinmöchte. Ich nehme es aber so wahr, dass du themenmäßig sehr kreist und eher in der Legitimations- oder Rechtfertigungssuche für dein eigenes Verhalten in deiner konkreten Konstellation hängst als dort, wo du ursprünglich deinem Strangtitel und Threadeinstieg zufolge hinwolltest. Vielleicht möchtest du auch verarbeiten? Hören, dass das Verhalten deiner Ex *falsch* war (was ich in dieser schwarz/weiß-Einordnung für schwierig halte, deshalb ist das Wort in Sternchen gesetzt)?

Ich bin da bei Annemie; es wäre - für dich selbst und deinen weiteren Weg nicht nur hier, sondern auch draußen im RL - nicht nur gut, sondern mutmaßlich wichtig, würdest du ein Ziel für dich formulieren. Es drehen sich sonst alle hier mit dir im Kreis.

Das:
Ich denke, dieses Problem hat weniger etwas mit den Einschränkungen an sich zu tun, sondern eher damit, ob diese Einschränkungen mit dem eigenen Werte Kontext vereinbar sind.
ist ein guter Ansatz. Eventuell magst du den für dich mal weiterdenken. Denn das:
Wie würde Dein Partner wohl reagieren, wenn er sich schon auf die Reisen freut und Du dann am Ende der Lebenszeit des Pferdes und der beiden Katzen auf einmal mit neuen Tieren gegen seinen Willen um die Ecke kommen würdest und mit Verweis auf diese neuen Tiere die abgesprochenen Reisen noch viel weiter in die ferne Zukunft schiebst?
führt dich nicht wirklich weiter. Du stellst diese Frage (zumindest eine Frage dieser Art) auch nicht zum ersten Mal.

Wally und ihr Partner (um dieses Beispiel an der Stelle herauszupicken) hatten/haben eine andere Kommunikation als die, die offenbar du und deine Partnerin hatten. Bei Wally gibt es eine Verständigung, ein Aufeinanderzugehen, den Anderen sehen. Das scheint es bei dir - aus welchen Gründen auch immer - so nicht gegeben zu haben. Es ist daher Wallys Erfahrung nur sehr eingeschränkt nützlich für dich; ihre Lebenssituation ist eine andere.

Also: Schau mal, wo du hinwillst und was - im Moment - deine konkrete oder zumindest abstrakte - Strang-Intention ist. :)

Lieber Gruß
Hira
 

Wally

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Wie würde Dein Partner wohl reagieren, wenn er sich schon auf die Reisen freut und Du dann am Ende der Lebenszeit des Pferdes und der beiden Katzen auf einmal mit neuen Tieren gegen seinen Willen um die Ecke kommen würdest und mit Verweis auf diese neuen Tiere die abgesprochenen Reisen noch viel weiter in die ferne Zukunft schiebst?
Ich kann dir nicht sagen, wie er reagieren würde. Ich kann nur von mir sagen, dass ich auf keinen Fall neue Tiere anschleifen würde, ohne mit ihm vorher darüber gesprochen zu haben.

Ich habe dann das gemacht, was ihr aktuell auch macht. Ich bin alleine gefahren.
Wir tun das beide ohne Groll oder schlechtes Gefühl. Es ist gerade einfach so wie es ist und die einzige Möglichkeit mal raus zu kommen. Wir gönnen uns das auch gegenseitig. Bei euch war es ja dann so, dass du verstimmt alleine gefahren bist. Das ist eine andere Ausgangsituation.

Ich denke Hira hat hiermit Recht:
Bei Wally gibt es eine Verständigung, ein Aufeinanderzugehen, den Anderen sehen. Das scheint es bei dir - aus welchen Gründen auch immer - so nicht gegeben zu haben. Es ist daher Wallys Erfahrung nur sehr eingeschränkt nützlich für dich; ihre Lebenssituation ist eine andere.
Es geht um das WIE. Also wie kommuniziert man über Probleme, Pläne, eigene Bedürfnisse etc.
Das ist denke ich eher der Punkt bei euch, und nicht die Katze. Die Katze ist bei euch nur das Symptom.
 

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