nigal
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- 25 Nov. 2025
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Hallo. Das Wichtigste zuerst: Ich liebe meinen Mann. Er schafft es mich zu befriedigen i.S.v. ich habe regelmäßig Orgasmen.
Nun ist es aber so, dass ich merke, dass ich mehr ausprobieren möchte und sich unsere sexuellen Wünsche überhaupt nicht decken. Wir sind beide in zweiter Ehe verheiratet also hatten auch ein Leben vorher und nach nur 5 Jahren Ehe sind wir schon noch im Ausprobieren und Finden, jedenfalls meiner Ansicht nach. Sind Anfang 40.
Ich kann meine Wünsche klar formulieren, tu das auch. Er ist eher verklemmt und schüchtern, zurückhaltend und etwas lahm in sexueller Sicht. Er hat aber keinerlei Erektionsprobleme und grundsätzlich auch viel Lust auf Sex. Nur eben anderen Sex als ich mir das wünschen würde.
Es hat ziemlich lange gedauert bis ich ihm mal einen blasen durfte, ja, durfte, so muss man es formulieren. Und mindestens genauso lange hat es gedauert, bis er angenommen hat, dass für mich insgesamt Oralverkehr etwas ist, was dazu gehört und ich finde es nicht außergewöhnlich oder besonders abgedreht. Inzwischen haben wir zwar hin und wieder mal Oralverkehr, aber mich langweilt auch das irgendow, weil es für ihn so besonders ist als wäre es ein Highlight, während ich vor ihm überhaupt noch nie nen Sexualpartner hatte, für den das nicht dazu gehörte. Irgendwo findet er Basics so außergewöhnlich, dass für ihn praktisch da ein Ende erreicht ist wo wir mit Müh und Not angekommen sind. Wilder wird’s nicht mehr.
Ich startete mit ihm dort wo ich schonmal mit 20 war. Mir fehlt was und ich kann konkret formulieren, was mir fehlt und was mir gefallen würde oder was ich gerne mal probieren möchte.
Für ihn sind meine Wünsche allesamt total abgedreht. Darunter:
- würde mir gefallen, wenn er mal mit einer anderen Frau schlafen würde
- würde ich gerne mal anal (beiseitig) mit ihm probieren
- würde ich gern mal ein Apartment für einen Abend mieten, das ausgestattet ist mit Equipment, was man zu Hause nicht hat (Maschinen etc pp) und dort einfach mal alles ausprobieren
- BDSM
Was entgegen seines Wunsches steht, den er exakt so auch formuliert:
- Ganz normaler Sex (was schon impliziert, dass er mich nicht normal findet und dass ich falsch bin)
Ich bin inzwischen so frustriert nach jedem Gespräch, dass mir die Tränen kommen. Seine trotzige Idee dazu ist, dass ich mir dann einen anderen Mann für meine Wünsche suchen muss, was er aber in Wahrheit gar nicht will oder dulden würde. Wenn ich frage, ob es denn ok wäre für ihn, wenn wir die Ehe in der Hinsicht öffnen, ist er tagelang traurig und deprimiert. Ich liebe ihn und will nicht, dass er traurig ist. Erst wenn ich ihm dann verspreche, dass ich nicht mit jemand anderem schlafen werde, bessert sich seine Stimmung wieder. Dann bietet er mir wieder Standard-Blümchen-Sex an und das Thema ist vom Tisch. Ich bin dann wieder für Zeitraum x ruhig gestellt, akzeptiere alles, bis er sich fragt, wieso ich nicht mehr mit ihm schlafen will und dann antworte ich eben ehrlich und dann fängt alles wieder von vorne an. Seine Not fängt an, wenn wir sehr wenig Sex haben.
Grundsätzlich finde ich es manchmal ungerechet, denn er kriegt, was ihn glücklich macht (normaler Sex), ich wiederum nicht. Oft habe ich das Gefühl, dass es das war für mich, dass ich das nie erleben werde und selbst wenn er sich je überwinden würde für irgendwas (hat er beim Oralverkehr ja schon getan, was eine jahrelange Diskussion war), dauert es 1. ewig und 2. mag er es sowieso nicht. Das ist keine Lösung. Ich mag nicht, dass er was tut, was er nur für mich tut. Zum Beispiel kann ich es bis heute überhaupt nicht genießen, wenn er mich leckt. Ich muss ständig daran denken, was das für eine Qual war, bis wir da angekommen sind, wie oft wir deshalb diskutiert haben, wie verletzt ich mich immer gefühlt habe, wenn er behauptet hat, das sei nicht normal. Er tut es, aber ich kann es einfach nicht genießen und bin froh wenn es vorbei ist. So verfahren ist es schon.
Dazu mischen sich dann oft Gedanken wie Neid. Eine Freundin erzählte letztens wie sher sie von ihrem Mann genervt ist, der will dauernd Analverkehr und schlug nen Dreier vor, für sie unvorstellbar, aber ich steh dann daneben und finde es ungerecht, dass ich so ein “Pech” habe.
Ich weiß mir keine Lösung mehr. Er kann und will mir nicht entgegen kommen, in keiner Hinsicht und ich kann mir nicht mehr einreden, dass mich unser Sexleben zufrieden stellt. Aber nun drehen wir uns jahrelang im Kreis, er wehrt alles ab, kriegt dann wieder seinen Willen (nämlich, dass wir nichts von meinen Wünschen umsetzen, auch nicht probieren und ich ihn damit in Ruhe lasse), bis ich wieder das Thema anspreche und so geht es immer weiter.
Gespräche über Sex werden immer unangehmer, weil er mir teilweise unterstellt, ich sei pervers und würde ihn zum Sex mit anderen zwingen (siehe oben), das sei eigentlich strafrechtlich relevant usw. Dabei zwinge ich ihn zu gar nichts oder verlange was von ihm, ich formuliere nur meine Wünsche und Sehnsüchte. Die wertet er so herab, dass ich mich fühle wie eine Perverse. Gespräche über Sex enden meinerseits immer mit Tränen. Inzwischen ist alles in der Hinsicht so schwerfällig und belastet, dass ich keinen Ausweg mehr sehe.
Nun ist es aber so, dass ich merke, dass ich mehr ausprobieren möchte und sich unsere sexuellen Wünsche überhaupt nicht decken. Wir sind beide in zweiter Ehe verheiratet also hatten auch ein Leben vorher und nach nur 5 Jahren Ehe sind wir schon noch im Ausprobieren und Finden, jedenfalls meiner Ansicht nach. Sind Anfang 40.
Ich kann meine Wünsche klar formulieren, tu das auch. Er ist eher verklemmt und schüchtern, zurückhaltend und etwas lahm in sexueller Sicht. Er hat aber keinerlei Erektionsprobleme und grundsätzlich auch viel Lust auf Sex. Nur eben anderen Sex als ich mir das wünschen würde.
Es hat ziemlich lange gedauert bis ich ihm mal einen blasen durfte, ja, durfte, so muss man es formulieren. Und mindestens genauso lange hat es gedauert, bis er angenommen hat, dass für mich insgesamt Oralverkehr etwas ist, was dazu gehört und ich finde es nicht außergewöhnlich oder besonders abgedreht. Inzwischen haben wir zwar hin und wieder mal Oralverkehr, aber mich langweilt auch das irgendow, weil es für ihn so besonders ist als wäre es ein Highlight, während ich vor ihm überhaupt noch nie nen Sexualpartner hatte, für den das nicht dazu gehörte. Irgendwo findet er Basics so außergewöhnlich, dass für ihn praktisch da ein Ende erreicht ist wo wir mit Müh und Not angekommen sind. Wilder wird’s nicht mehr.
Ich startete mit ihm dort wo ich schonmal mit 20 war. Mir fehlt was und ich kann konkret formulieren, was mir fehlt und was mir gefallen würde oder was ich gerne mal probieren möchte.
Für ihn sind meine Wünsche allesamt total abgedreht. Darunter:
- würde mir gefallen, wenn er mal mit einer anderen Frau schlafen würde
- würde ich gerne mal anal (beiseitig) mit ihm probieren
- würde ich gern mal ein Apartment für einen Abend mieten, das ausgestattet ist mit Equipment, was man zu Hause nicht hat (Maschinen etc pp) und dort einfach mal alles ausprobieren
- BDSM
Was entgegen seines Wunsches steht, den er exakt so auch formuliert:
- Ganz normaler Sex (was schon impliziert, dass er mich nicht normal findet und dass ich falsch bin)
Ich bin inzwischen so frustriert nach jedem Gespräch, dass mir die Tränen kommen. Seine trotzige Idee dazu ist, dass ich mir dann einen anderen Mann für meine Wünsche suchen muss, was er aber in Wahrheit gar nicht will oder dulden würde. Wenn ich frage, ob es denn ok wäre für ihn, wenn wir die Ehe in der Hinsicht öffnen, ist er tagelang traurig und deprimiert. Ich liebe ihn und will nicht, dass er traurig ist. Erst wenn ich ihm dann verspreche, dass ich nicht mit jemand anderem schlafen werde, bessert sich seine Stimmung wieder. Dann bietet er mir wieder Standard-Blümchen-Sex an und das Thema ist vom Tisch. Ich bin dann wieder für Zeitraum x ruhig gestellt, akzeptiere alles, bis er sich fragt, wieso ich nicht mehr mit ihm schlafen will und dann antworte ich eben ehrlich und dann fängt alles wieder von vorne an. Seine Not fängt an, wenn wir sehr wenig Sex haben.
Grundsätzlich finde ich es manchmal ungerechet, denn er kriegt, was ihn glücklich macht (normaler Sex), ich wiederum nicht. Oft habe ich das Gefühl, dass es das war für mich, dass ich das nie erleben werde und selbst wenn er sich je überwinden würde für irgendwas (hat er beim Oralverkehr ja schon getan, was eine jahrelange Diskussion war), dauert es 1. ewig und 2. mag er es sowieso nicht. Das ist keine Lösung. Ich mag nicht, dass er was tut, was er nur für mich tut. Zum Beispiel kann ich es bis heute überhaupt nicht genießen, wenn er mich leckt. Ich muss ständig daran denken, was das für eine Qual war, bis wir da angekommen sind, wie oft wir deshalb diskutiert haben, wie verletzt ich mich immer gefühlt habe, wenn er behauptet hat, das sei nicht normal. Er tut es, aber ich kann es einfach nicht genießen und bin froh wenn es vorbei ist. So verfahren ist es schon.
Dazu mischen sich dann oft Gedanken wie Neid. Eine Freundin erzählte letztens wie sher sie von ihrem Mann genervt ist, der will dauernd Analverkehr und schlug nen Dreier vor, für sie unvorstellbar, aber ich steh dann daneben und finde es ungerecht, dass ich so ein “Pech” habe.
Ich weiß mir keine Lösung mehr. Er kann und will mir nicht entgegen kommen, in keiner Hinsicht und ich kann mir nicht mehr einreden, dass mich unser Sexleben zufrieden stellt. Aber nun drehen wir uns jahrelang im Kreis, er wehrt alles ab, kriegt dann wieder seinen Willen (nämlich, dass wir nichts von meinen Wünschen umsetzen, auch nicht probieren und ich ihn damit in Ruhe lasse), bis ich wieder das Thema anspreche und so geht es immer weiter.
Gespräche über Sex werden immer unangehmer, weil er mir teilweise unterstellt, ich sei pervers und würde ihn zum Sex mit anderen zwingen (siehe oben), das sei eigentlich strafrechtlich relevant usw. Dabei zwinge ich ihn zu gar nichts oder verlange was von ihm, ich formuliere nur meine Wünsche und Sehnsüchte. Die wertet er so herab, dass ich mich fühle wie eine Perverse. Gespräche über Sex enden meinerseits immer mit Tränen. Inzwischen ist alles in der Hinsicht so schwerfällig und belastet, dass ich keinen Ausweg mehr sehe.

Vermutlich aufgrund anderer Eigenschaften, als der sexuellen. Die Frage kann dann irgendwann möglicherweise sein, was überwiegt. 
...vielleicht mit etwas Kopfkino, aber eben auf ihn fixiert.
)
