Keks89
Mitglied
- Registriert
- 16 Nov. 2019
- Beiträge
- 17
Hallo zusammen,
seinen eigenen Gefühlen überrascht wurde.
Sie sagte leise:
„Ich muss das alles erstmal einsortieren… in meinem Kopf kreist gerade alles.“
Und dann ist da noch dieses immer wiederkehrende Motiv zwischen uns – fast wie ein gemeinsamer Fluchtgedanke:
Wenn ich sagte, wir könnten einfach auswandern, abhauen, ein neues Leben anfangen, dann lachte sie nicht nur darüber.
Sie bestätigte es.
Sie war dabei.
Es war kein Spott, kein „lass mal spinnnen“, sondern dieses stille Einverständnis zwischen zwei Menschen, die spüren, dass sie miteinander etwas haben, was sich wie Freiheit, wie Echtheit, wie ein anderer Weg anfühlt.
Doch sie ist noch immer in einer Beziehung, genau wie ich. Nur ich bin mittlerweile seit ein paar Jahren mit einer Frau zusammen.
Und gleichzeitig sagte sie damals als ich sie konfroniterte, sie stehe „nicht auf Frauen“ – während alles, was sie zeigt, das Gegenteil beweist.
Der Rhythmus zwischen uns ist immer derselbe: Nähe, Rückzug, Sehnsucht, Angst, Überforderung, wieder Nähe. Eine leise Spirale, die sich mit jedem Treffen vertieft.
Mehrere Menschen in unserem Umfeld – ein Coach, ein Bekannter, sogar Kollegen – haben diese besondere Energie zwischen uns bemerkt. Blicke, Gesten, die Art, wie wir miteinander sind. Viele sagten: „Das ist nicht nur Freundschaft.“ Die haben diese Dynamik jahrelang verfolgt. Trotzdem spüre ich , dass die Verbindung im Grgenzug zu früher reifer ist. Irgendwas hat sich verändert, seitdem ich mit einer Frau zusammen bin und ihrem Verlust.
Sie steckt selbst mitten in einer Identitätskrise, kämpft mit Verlust, Leere, Scham und dem Versuch, sich selbst neu zu sortieren. Und trotzdem sucht sie immer wieder meine Nähe – als wäre ich der Ort, an dem sie kurz durchatmen kann, bevor die Welt sie wieder einholt.
Ich selbst stehe zwischen tiefer Verbundenheit, Unsicherheit und der Frage, wohin uns dieser Weg führen darf – und ob sie irgendwann bereit ist, die Gefühle auszusprechen, die zwischen uns beiden längst spürbar sind.
Ich weiß um die Problematik, dass ich in einer Beziehung bin. Ich versuche das nun alles für mich zu sortieren. Von der ganzen Vorgeschichte weiß meine Freundin ebenfalls.
Gerne könnt ihr mich an euren Gedanken teilhaben lassen... was euch dazu in den Sinn kommt. Dankeschön.
seinen eigenen Gefühlen überrascht wurde.
Sie sagte leise:
„Ich muss das alles erstmal einsortieren… in meinem Kopf kreist gerade alles.“
Und dann ist da noch dieses immer wiederkehrende Motiv zwischen uns – fast wie ein gemeinsamer Fluchtgedanke:
Wenn ich sagte, wir könnten einfach auswandern, abhauen, ein neues Leben anfangen, dann lachte sie nicht nur darüber.
Sie bestätigte es.
Sie war dabei.
Es war kein Spott, kein „lass mal spinnnen“, sondern dieses stille Einverständnis zwischen zwei Menschen, die spüren, dass sie miteinander etwas haben, was sich wie Freiheit, wie Echtheit, wie ein anderer Weg anfühlt.
Doch sie ist noch immer in einer Beziehung, genau wie ich. Nur ich bin mittlerweile seit ein paar Jahren mit einer Frau zusammen.
Und gleichzeitig sagte sie damals als ich sie konfroniterte, sie stehe „nicht auf Frauen“ – während alles, was sie zeigt, das Gegenteil beweist.
Der Rhythmus zwischen uns ist immer derselbe: Nähe, Rückzug, Sehnsucht, Angst, Überforderung, wieder Nähe. Eine leise Spirale, die sich mit jedem Treffen vertieft.
Mehrere Menschen in unserem Umfeld – ein Coach, ein Bekannter, sogar Kollegen – haben diese besondere Energie zwischen uns bemerkt. Blicke, Gesten, die Art, wie wir miteinander sind. Viele sagten: „Das ist nicht nur Freundschaft.“ Die haben diese Dynamik jahrelang verfolgt. Trotzdem spüre ich , dass die Verbindung im Grgenzug zu früher reifer ist. Irgendwas hat sich verändert, seitdem ich mit einer Frau zusammen bin und ihrem Verlust.
Sie steckt selbst mitten in einer Identitätskrise, kämpft mit Verlust, Leere, Scham und dem Versuch, sich selbst neu zu sortieren. Und trotzdem sucht sie immer wieder meine Nähe – als wäre ich der Ort, an dem sie kurz durchatmen kann, bevor die Welt sie wieder einholt.
Ich selbst stehe zwischen tiefer Verbundenheit, Unsicherheit und der Frage, wohin uns dieser Weg führen darf – und ob sie irgendwann bereit ist, die Gefühle auszusprechen, die zwischen uns beiden längst spürbar sind.
Ich weiß um die Problematik, dass ich in einer Beziehung bin. Ich versuche das nun alles für mich zu sortieren. Von der ganzen Vorgeschichte weiß meine Freundin ebenfalls.
Gerne könnt ihr mich an euren Gedanken teilhaben lassen... was euch dazu in den Sinn kommt. Dankeschön.