Annemie
Aktives Mitglied
- Registriert
- 17 Okt. 2024
- Beiträge
- 738
Liebes Forum
Seit einem guten Jahr bin ich in einer Fernbeziehung. Wir beide jeweils mit Kindern, seine fast erwachsen, meine noch kleiner.
Im Grunde war und bin ich sehr zufrieden mit so vielem in unserer Beziehung. Wir reden normalerweise sehr offen miteinander, haben tolle Wochenenden und Urlaube miteinander, er ist beständig und verlässlich am Kontakt interessiert und bezieht mich in seinen Freundes- und Familienkreis mit ein.
Ich habe mir für die Partnerschaft vorgenommen, bewusst mit vielem umzugehen, da ich bereits eine gescheiterte Ehe hinter mir habe. Wir probieren aus miteinander nach dem Konzept „ehrliches Mitteilen“ nach Gopal zu sprechen, auch sonst hat er viel Bereitschaft sich auf Dinge einzulassen und Neues auszuprobieren.
Was mir ein wenig fehlt und mich verunsichert ist, dass er mir kaum mehr sagt, was er an mir gut findet, im Gegensatz zum Anfang; zwei Mal habe ich ihn nach seinen Gefühlen mir gegenüber gefragt - beide Male reagierte er sehr abweisend. Meinem Gefühl nach sind diese durchaus ausreichend vorhanden - für mich wäre es aber so wichtig, das zumindest gelegentlich gesagt zu bekommen. Nach dem letzten Mal konnten wir das gut und ruhig auflösen und seither habe ich das Thema nicht mehr angesprochen. Ich denke, wenn er wollte, würde er das schon von sich aus tun. Dennoch nagt es an mir und hat auch gefühlt irgendwie ein Ungleichgewicht reingebracht.
Heute bin ich besonders verunsichert und fühle mich sehr bedürftig, weil er sich heute mit seiner Ex-Freundin trifft. Ich bin froh, dass er es mir erzählt hat und habe mich dafür auch leichthin bedankt. Ich weiß, dass er es hasst, wenn er zu sehr in seiner Autonomie eingeschränkt wird. Gleichzeitig wurmt mich, dass er heute bisher sehr spärlich im Kontakt war und hätte es gut brauchen können, dass er da mehr bei mir ist. Ich schaue gerade ständig aufs Handy und bin schon ganz genervt davon.
Bin unsicher, ob ich das kommunizieren möchte. Ich stehe ja auf ehrliche Kommunikation, aber wenn man hier so die Mann-Frau-Dynamik liest, weiß ich nicht, ob das hier die beste Idee ist.
Gleichzeitig weiß er, dass ich absolut keine Draufgängerin bin. Bin schon auch unabhängig und mag mein Leben unabhängig von ihm, aber viele Nischen um ganz nebenbei ein bisschen Eifersucht zu erzeugen, gibt es nicht. Weiß auch gar nicht, ob das ein Ziel wäre. Denn eigentlich will ich ja einfach nur wieder etwas mehr Sicherheit ohne zu bedürftig anzukommen.
Oder ist es gar nur ein innerer Prozess? Allzuviel falsch habe ich bisher nicht gemacht, fühle mich aber teils doch unsicher.
Ich weiß, dass das Forum tolle Arbeit leistet… mein Anliegen ist wieder mehr Gleichgewicht in unser Machtverhältnis zu kriegen ohne, dass ich mich verbiege oder etwas vorspiele.
Seit einem guten Jahr bin ich in einer Fernbeziehung. Wir beide jeweils mit Kindern, seine fast erwachsen, meine noch kleiner.
Im Grunde war und bin ich sehr zufrieden mit so vielem in unserer Beziehung. Wir reden normalerweise sehr offen miteinander, haben tolle Wochenenden und Urlaube miteinander, er ist beständig und verlässlich am Kontakt interessiert und bezieht mich in seinen Freundes- und Familienkreis mit ein.
Ich habe mir für die Partnerschaft vorgenommen, bewusst mit vielem umzugehen, da ich bereits eine gescheiterte Ehe hinter mir habe. Wir probieren aus miteinander nach dem Konzept „ehrliches Mitteilen“ nach Gopal zu sprechen, auch sonst hat er viel Bereitschaft sich auf Dinge einzulassen und Neues auszuprobieren.
Was mir ein wenig fehlt und mich verunsichert ist, dass er mir kaum mehr sagt, was er an mir gut findet, im Gegensatz zum Anfang; zwei Mal habe ich ihn nach seinen Gefühlen mir gegenüber gefragt - beide Male reagierte er sehr abweisend. Meinem Gefühl nach sind diese durchaus ausreichend vorhanden - für mich wäre es aber so wichtig, das zumindest gelegentlich gesagt zu bekommen. Nach dem letzten Mal konnten wir das gut und ruhig auflösen und seither habe ich das Thema nicht mehr angesprochen. Ich denke, wenn er wollte, würde er das schon von sich aus tun. Dennoch nagt es an mir und hat auch gefühlt irgendwie ein Ungleichgewicht reingebracht.
Heute bin ich besonders verunsichert und fühle mich sehr bedürftig, weil er sich heute mit seiner Ex-Freundin trifft. Ich bin froh, dass er es mir erzählt hat und habe mich dafür auch leichthin bedankt. Ich weiß, dass er es hasst, wenn er zu sehr in seiner Autonomie eingeschränkt wird. Gleichzeitig wurmt mich, dass er heute bisher sehr spärlich im Kontakt war und hätte es gut brauchen können, dass er da mehr bei mir ist. Ich schaue gerade ständig aufs Handy und bin schon ganz genervt davon.
Bin unsicher, ob ich das kommunizieren möchte. Ich stehe ja auf ehrliche Kommunikation, aber wenn man hier so die Mann-Frau-Dynamik liest, weiß ich nicht, ob das hier die beste Idee ist.
Gleichzeitig weiß er, dass ich absolut keine Draufgängerin bin. Bin schon auch unabhängig und mag mein Leben unabhängig von ihm, aber viele Nischen um ganz nebenbei ein bisschen Eifersucht zu erzeugen, gibt es nicht. Weiß auch gar nicht, ob das ein Ziel wäre. Denn eigentlich will ich ja einfach nur wieder etwas mehr Sicherheit ohne zu bedürftig anzukommen.
Oder ist es gar nur ein innerer Prozess? Allzuviel falsch habe ich bisher nicht gemacht, fühle mich aber teils doch unsicher.
Ich weiß, dass das Forum tolle Arbeit leistet… mein Anliegen ist wieder mehr Gleichgewicht in unser Machtverhältnis zu kriegen ohne, dass ich mich verbiege oder etwas vorspiele.
Zuletzt bearbeitet:


Er hat da recht grob geantwortet, ob ich jetzt hören will, dass ich seine Traumfrau bin. Das saß!
