After Sex Blues oder die "Depression" danach

Cora(zón)

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Ihr Lieben,

ich habe dazu schon etwas im www. recherchiert, da mich das ganze doch etwas beschäftigt. Das ganze nennt sich wohl Postkoitale Dysphorie.

Ganz kurze Vorgeschichte. 3x getroffen, 3x 6uell aktiv. Das "erste Mal" war so nicht erwartet. Passierte einfach.
Kurz nach dem 6 legte sich bei ihm wie ein Schalter um, absolutes Gedankenkarussel. Wichtiges und unwichtiges. Zwischen dem 1 und 2 vergingen etwa 2 Wochen, das 3x jetzt waren 5 oder 6 Wochen. Und bei allen 3 Treffen hatte er danach ein Stimmungstief. Sollte Sex bzw. der Orgasmus nicht eigentlich Glücksgefühle hervorrufen, anstatt genau das Gegenteil!?

Ich nehme das nicht unbedingt persönlich, hat er auch mehrfach betont und davor und währenddessen war auch alles gut. Aber ein Stück weit bin ich ja auch ein Stück daran beteiligt. Wie gesagt, danach legt sich der Schalter um. Unruhe, viele verschiedene Gedankengänge, verschreckt, verwirrt, überfordert. So mein Eindruck und auch seine Aussage, weil wir darüber gesprochen haben was in ihm vorgeht.
Aber trotzdem verunsichert mich das, da ich es nicht kenne und fremd für mich ist.

Hat jemand von euch Männern oder Frauen damit auch Erfahrungen gemacht? Kann jemand vielleicht Tipps geben wie man dem entgegenwirken kann? Falls es überhaupt nochmal ein entgegenwirken geben wird.

LG
 
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Jana_C

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Hallo Corazon,

magst Du etwas über eure Beziehung erzählen? Habt Ihr eine Affäre oder ist es ein ganz normales Kennenlernen in einer Beziehung? Ist die letzte Beziehung/Ehe abgeschlossen und verarbeitet? Es gibt da viele Faktoren, die mit reinspielen könnten (aus eigener Erfahrung). Kann aber erst etwas spezifisch/Erfahrungen dazu sagen, wenn ich mehr zu Eurer Situation weiß.

Liebe Grüße
Jana
 

Cora(zón)

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Hi Jana,

danke erst einmal für deine schnelle Reaktion. Hatte gehofft nicht ganz so ins Detail gehen zu müssen, hatte es aber schon geahnt :ins-mausloch: ;). Eckdaten sind ja schon entscheidend

Es ist kein Kennenlernen im klassischen Sinne. Ich würde sagen es ist eine F+ Sache/Affaire.

Wir kennen uns kaum, nur über gemeinsame Bekannte. Wir sind uns vor Jahren mal über den Weg gelaufen, damals nur paar Worte gewechselt. Jetzt durch Zufall Nr. ausgetauscht und in Kontakt gekommen und eins führte zum anderen.
Er ist vielleicht seit 6 Monaten von seiner Freundin getrennt, gekriselt hat es aber wohl schon viel länger. Viel weiß ich von der Trennung und den Umständen nicht. 1 Kind. Auszug vor 2 oder 2.5 Monaten. Die Trennung ist auf jeden Fall nicht verarbeitet, dass weiß ich bzw. merke es. Er hat nicht nur nach dem Sex ein gedankenstrudel und depressive Stimmung.
Würde aber sagen, dass zur Ex nicht mehr gross Gefühle bestehen, sicher bin ich mir dennoch nicht. Auch irgendwie widersprüchlich. Ist eher die Gesamtsituation mit der Trennung, Kind und Arbeit und er selbst.

Geklärt war es eigentlich. Er möchte keine Beziehung. Ist ihm zuviel.
Bisher nur Treffen bei ihm, ohne Übernachtung. Bisschen netflix, kuscheln (anlehnen, liegen in seinem Arm) und chil :smile:. Eben auch wegen des Blues danach.
Bei unserem letzten Treffen hatte er extra Frühstück für den nächsten Morgen geholt :ins-mausloch:. Er ist kein Frühstücker, ich liebs am Sonntag, das weiß er.
Dazu kam es eben leider doch nicht, wegen der genannten Gründe :(.

Für mich ist halt die negative Stimmung nach dem 6 befremdlich und weiß nicht so richtig wie ich damit umgehen soll. Reden, in Ruhe lassen, woher kommt das, warum fühlt er sich so schlecht, wenn es doch schön/angenehm/entspannt sein sollte!?

Ich bin gespannt auf deine Erfahrung
 
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Jana_C

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Liebe Corazon,

ich habe deshalb geschrieben, weil ich das mit dem "Blues danach" auch sehr gut kannte und zwar auch mit neuem Partner und nach nicht verarbeiteter Trennung.

Gerade zu der Zeit, als die Trennung abgeschlossen, der Einzug in Neue Zuhause vollbracht, alles mit den Kids und dem Umgang sich eingependelt hatte und ich glücklich in meiner neuen Beziehung war, da ging das mit dem Blues danach bei mir auch los. Der 6 mit meinem neuen Partner war immer traumhaft schön, aber so bald die Gefühle dann wieder abflachten und nach dem 6 die Ruhe einkehrte, fiel ich in eine regelrechte Depression, traurige Gefühle, manchmal auch Tränen. Ich konnte es aber immer so überspielen, dass mein Partner das nicht merkte. Es gab auch keinen Anlass dafür, denn ich war/bin doch auf Wolke 7 und absolut happy mit ihm und konnte gar nicht verstehen, was da eigentlich mit mir passiert.

Deshalb war das meine Frage, wo ihr in Eurer Beziehung zueinander steht. Getrennt mit Kind plus Auszug vor 2 Monaten... genau das war so ungefähr der Zeitpunkt wo die Situation auch bei mir auftrat. Das hat nichts mit Gefühlen zum/zur Ex zu tun, denn das hatte ich zu dem Zeitpunkt auch definitiv nicht mehr.

Meine Erklärung dafür: Zu viel Gefühle und Überforderung mit der Gesamtsituation. Bei mir ging das mit der Trennung so Schlag auf Schlag, dass ich super damit klar kam aber keine Möglichkeit gehabt hatte, es zu verarbeiten. Keine Tränen, keine Trauer, kein darüber nachdenken, denn dafür hatte ich gar keine Zeit. Ich war so beschäftigt, mein neues Leben zu organisieren und mit dem neuen Partner eine Beziehung aufzubauen. Auch wenn alles abgeschlossen ist und man neu vergeben wieder im Glück schwelgt, so trauert man doch um den Menschen und das Leben, das man hinter sich lässt, auch wenn man gleichzeitig sein neues Glück genießt. Das ist für die Psyche alles sehr sehr viel. Eine Trennung ist kein Spaziergang, auch wenn es nach außen hin manchmal so aussieht.

Was mir geholfen hat, war das als Phase zu akzeptieren und mich abzulenken. Gespräche über andere Themen, Pläne zu gemeinsamen Unternehmungen machen, Netflix :coolwink: usw.
Letztendlich war es nur eine Phase, die sich über ein paar Wochen gezogen hat. Ich hatte den Eindruck, je mehr Stabilität und Gewohnheit in meiner neuen Beziehung einkehrte, desto stabiler wurde auch ich. Die depressiven Phasen hörten irgendwann auf und jetzt kann ich alles in vollen Zügen genießen.

Ich würde mit der Erfahrung den Rat geben: habt einfach ein bisschen Geduld und nehmt es so an wie es grade ist... es wird mit der Zeit besser :thumbsup:
 

Cora(zón)

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Liebe Jana,

lieben Dank für den Einblick in die Gefühlslage. Auch wenn es für mich zwar nicht greifbar, aber nachvollziehbar und verständlich ist. Wie du sagst eine Trennung ist kein Spaziergang und erst recht nicht mit Kind und nach über einem Jahrzehnt.
so trauert man doch um den Menschen und das Leben, das man hinter sich lässt
Genau, das ist mein empfinden. Ich denke die Trennung hat er überhaupt nicht verarbeitet, hängt in einer Schleife, weil er eben um das Leben trauert, was er gern weitergeführt oder gehabt hätte. Er genießt sein neues "Glück" nicht, weil zwischen uns auch keine Beziehung besteht.
Bisher blieben halt die Unternehmen aus, weil er darauf gar keine Lust hat oder bereit dafür ist. Es ist halt nur ein + mit etwas oberflächlicher Verbindung/Freundschaft. Geschrieben haben wir das erste mal so richtig am Wochenende seines Auszuges.
Was mir geholfen hat, war das als Phase zu akzeptieren und mich abzulenken. Gespräche über andere Themen, Pläne zu gemeinsamen Unternehmungen machen, Netflix :coolwink: usw.
Letztendlich war es nur eine Phase, die sich über ein paar Wochen gezogen hat.
Für ihn ist es anscheint keine Phase von Wochen, das scheint schon seit einigen Monaten zu gehen. Ich sag ja, ich kenne ich die ganzen Umstände etc. nicht.
Leider sind wir gaaanz weit weg von Plänen für gemeinsame Unternehmungen, wo ich auch denke, dass sie ihm gut tun würden. Eben nur Ansätze von anderen Themen und teilweise auch Sachen die ihn beschäftigen. Also schon vertrauter bzw. vertrauensvoller.
Ich würde mit der Erfahrung den Rat geben: habt einfach ein bisschen Geduld und nehmt es so an wie es grade ist... es wird mit der Zeit besser :thumbsup:
Den Rat nehme ich gern an ;) und ich geniesse die kurze Zeit, die Nähe mit ihm. Was ich ihm auch gesagt habe, dass ich den Kontakt und die Nähe mag, das weiß er und ist nicht gleich zurück geschreckt. Kann auch einfach sein, dass es für ihn nicht relevant ist, er nimmt das mit was er bekommt. Was ja nicht unbedingt einseitig ist. Soweit ist die Freundschaft+ Schiene geklärt und kann damit umgehen weil ich es weiß.

Ich nehme es gerade so an wie es ist, nur Er leider nicht so, weil er immer in den Strudel gerät.
Das ist was mich mehr traurig macht, ihn grübeln zu sehen, während ich glückshormone ausschütte :ins-mausloch:. Ich würde ihn halt nur auch gern danach lächeln sehen bzw. nicht so in sich gekehrt.

Was war dir lieber in dem Moment, allein zu sein oder dein Partner bei dir? Was aber auch wieder von Person zu Person unterschiedlich ist.

Ich weiß halt nicht ob es die richtige Entscheidung war zu gehen und nicht vielleicht doch zu bleiben. Hatte den Eindruck, dass er es selber nicht so genau wusste, auch wenn er sagte es wäre wohl besser ich sollte vielleicht gehen. Männer sagen ja doch mehr das was sie tatsächlich wollen. Vielleicht hätte es ihm gut getan. Zumindest ist seit 3 Tagen wieder Funkstille, wo ich aber mit gerechnet hab und auch ok ist.
Er sagte ja, man trifft sich und dann geht an dem Tag jeder wieder seiner Wege. Normal bei so einer Art von Verbindung. Ich finde die Situation nur doch etwas verwirrend.

LG und danke dir nochmal. Schön zu lesen, dass es dir wieder gut geht und du für dich deine Ruhe "wiedergefunden" hast :sonnensschein:
 
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Cora(zón)

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Achso, was mir einfällt. Bei unserem Abschied gab es kein Wort von wegen man sieht sich oder sowas. Sondern nur eine lange Umarmung von ihm. Ich weiß nicht ob es ein "Bedürfnis" war, eine Entschuldigung oder ein Abschied...
 

Jana_C

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Hallo liebe Corazon,

nach dem, was Du so schreibst, scheint er leider noch nicht bereit für etwas Neues zu sein, befürchte ich. Bitte pass emotional auf Dich auf, man hört ja so oft, dass nach einer Trennung erst mal ein Übergangspartner kommt, um sich von der bisherigen Beziehung zu lösen. Das muss bei Euch nicht so sein, aber trotzdem vorsichtig...

Bisher blieben halt die Unternehmen aus, weil er darauf gar keine Lust hat oder bereit dafür ist. Es ist halt nur ein + mit etwas oberflächlicher Verbindung/Freundschaft. Geschrieben haben wir das erste mal so richtig am Wochenende seines Auszuges.
Mir ging es nach meiner Trennung ehrlich gesagt auch so, dass ich keine Lust auf großartige Unternehmungen hatte. Ich war so überfordert damit, mein normales Leben weiterzuführen als ob nichts wäre, dem Umzug/Einzug zu stemmen und gleichzeitig noch mit dem emotionalen Ballast aufgrund der Trennung und der veränderten Situation. Ich hatte auch keine Kraft mehr für mehr, hätte das nicht mehr geschafft. Mein neuer Partner wusste/spürte das, und deshalb fanden unsere Treffen auch ohne großartigen Aktivitäten statt. Mir tat es gut, einfach nur bei ihm zu sein, zusammen zu Hause was Schönes zu essen und das ganze Wochenende nur auf dem Sofa oder im Bett abzuhängen, um den Akku wieder aufzuladen.

Dass es bei Euch nur eine oberflächliche Verbindung ist: genieß es einfach wie es ist, er kann vermutlich grade nicht mehr. Aber das heißt nicht, dass sich das nicht ändern kann, wenn er wieder die Kraft dazu hat.

Für ihn ist es anscheint keine Phase von Wochen, das scheint schon seit einigen Monaten zu gehen. Ich sag ja, ich kenne ich die ganzen Umstände etc. nicht.
Die Menschen sind unterschiedlich, und dass so eine Phase auch monatelang anhalten kann, halte ich auch noch für realistisch. Obwohl klar, irgendwann sollte man dann doch wieder zurück ins Leben finden.
Leider sind wir gaaanz weit weg von Plänen für gemeinsame Unternehmungen, wo ich auch denke, dass sie ihm gut tun würden.
Du denkst, aber weiß nicht, ob es ihm gut tun würde. Mir persönlich hätte es in dieser Phase nicht gut getan. Für mich wäre es vollkommene Überforderung gewesen.

Was war dir lieber in dem Moment, allein zu sein oder dein Partner bei dir? Was aber auch wieder von Person zu Person unterschiedlich ist.
Ich bin ehrlich, ich wäre dann lieber alleine gewesen und hätte für mich in meinem Elend gebadet. Da wir eine Fernbeziehung haben, ist das eine andere Situation und es hätte nicht gepasst, dann einfach zu gehen. Außerdem wollte ich ihn nicht verletzen/enttäuschen, deshalb bin ich geblieben. Es hätte sich für mich trotz allem auch falsch angefühlt, dann einfach zu gehen, nur weil ich grade für den Moment das Bedürfnis habe allein zu sein. Und am Ende tat es mir auch sehr gut, dass ich mit ihm zusammen und nicht alleine war. Seine Anwesenheit hat mich sehr aufgebaut in der Zeit.

Er sagte ja, man trifft sich und dann geht an dem Tag jeder wieder seiner Wege. Normal bei so einer Art von Verbindung. Ich finde die Situation nur doch etwas verwirrend.
Dann willst Du vielleicht doch mehr als eine F+.? Und somit mehr als er Dir gerade geben kann? Bitte pass auf Dich auf!


Achso, was mir einfällt. Bei unserem Abschied gab es kein Wort von wegen man sieht sich oder sowas. Sondern nur eine lange Umarmung von ihm. Ich weiß nicht ob es ein "Bedürfnis" war, eine Entschuldigung oder ein Abschied...
Das kann ich Dir leider auch nicht sagen... Es wäre gut, mit ihm einfach mal darüber zu reden.

Alles Gute für Dich und liebe Grüße
Jana
 

LaFreya

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"Post-Coital Dysphoria" (PCD) oder "Post-Coital Tristesse" kann es nicht sein?

Davon hat mir ein Mann mal berichtet, dass er das verstärkt hat.
 

Cora(zón)

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Liebe Jana,

nach dem, was Du so schreibst, scheint er leider noch nicht bereit für etwas Neues zu sein, befürchte ich. Bitte pass emotional auf Dich auf

Ja, das mache ich ;). Nicht ganz einfach, da ich doch etwas über die Situationen mit ihm nachdenke.
Bei mir kreisen eher die Gedanken wie ich ihm helfen kann, seine Spirale zu durchbrechen. Das es ihm nach dem Sex gut geht und er nicht so "abrutscht". Ich möchte ihn entspannt sehen, nicht so Gedanken versunken und kühl.
Er sagt ja selbst, daß er es genießt davor und währenddessen, danach aber nicht mehr. Das beschäftigt mich. Ich würde ihm gern helfen und kann nicht, weil ich nicht weiß wie. Ich bin auch nicht in der Position ihm Ratschläge oder Hinweise etc. zu geben.
Ich merke ja, dass er die Zeit davor genießt. Ist offen, zugewandt, reden. Ich kann mich bei ihm anlehnen.

Seine aktuelle Aussage war er braucht Abstand und Ruhe. Ok, respektiere ich. Bringt mich aber auch zum Nachdenken, zumindest zeigt es mir wieder deutlicher was ich möchte.

er kann vermutlich grade nicht mehr.

Er kann und will nicht :). Ist ihm zuviel, seine Aussage. Irgendwie hab ich aber auch das Gefühl, dass er nicht weiß was er will.
Ist aber eine Situation die ich nachvollziehen kann. Wie du schon sagtest so eine Trennung steckt man mal nicht so eben weg mit Umzug, neues Leben/Alltag etc.
Er muss wieder zu sich finden.
In mir ist nur eher so ein Zwiespalt zwischen ich tue ihm vielleicht gut und ich tue ihm nicht gut, bezogen auf die Sache mit dem After Sex Blues.
Ich bin ehrlich, ich wäre dann lieber alleine gewesen und hätte für mich in meinem Elend gebadet.

Danach hatte ich ihn gefragt ob kuscheln oder Umarmung ihm gut getan hätte und es wäre nicht seins gewesen. Das hätte er nicht gewollt. Danach möchte er keine (meine) Nähe.

Ach alles etwas verzwickt, mich beschäftigt eben wie man an dem after sex blues arbeiten kann bzw. dem entgegenwirken, damit auch er es geniessen kann. Ihm soll es auch gut gehen.
 
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Cora(zón)

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Hi LaFreya,

Post-Coital Dysphoria" (PCD) oder "Post-Coital Tristesse" kann es nicht sein?

Davon hat mir ein Mann mal berichtet, dass er das verstärkt hat.

Sicher bin ich nicht, aber es klingt stark danach. Das hatte ich auch im Internet dazu finden können.

Kannst du dazu vielleicht etwas mehr sagen? Aber du hast sicher keinen Kontakt mehr.
Mehr dazu ist natürlich hilfreich bzw. willkommen, um vielleicht etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

LG
 

LaFreya

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Kannst du dazu vielleicht etwas mehr sagen? Aber du hast sicher keinen Kontakt mehr.
Ich versuche mich mal noch zu erinnern..

Also er meinte, er hatte das direkt nach dem Sex und vor allem aber auch die paar Tage danach noch, dass er dann eben Abstand bräuchte. Nicht kuscheln will, keinen Kontakt haben.

Bei ihm spielte der Aspekt rein, dass er BDSM praktiziert als Top/Dom und da wohl auch sowas wie Schuld oder Scham mitschwingen?! Oder zumindest das Gefühl, dass man Abstand von der Situation braucht, um wieder runterzukommen.

An mehr kann ich mich tatsächlich nicht erinnern gerade, er meinte aber, dass hätten einige seiner Bekannten wohl auch und hay sich gewundert, wieso mir das noch kein Mann erzählt hätte.
 

Cora(zón)

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OK, mit Scham oder Schuld geh ich irgendwie mit. Das sind jedoch auch nur meine Eindrücke, nicht seine Aussage. Hab das Gefühl als hätte er ein schlechtes Gewissen.
Auf jeden Fall hat es etwas mit seiner Situation zu tun. Ex, Trennung, neuer Lebensabschnitt etc.

Naja, wer redet auch schon gern über einen Absturz direkt nach dem Sex. Kann schon "erschreckend" sein. Ist für mich ja genauso neu.
Aber krass, dass es doch so einige/viele Männer betrifft.
Wobei ich nicht weiß ob es bei ihm schon öfter vorkam oder jetzt auch für ihn neu ist.

Aber danke auch dir. :)
 

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